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Recherchetipps
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Groß- und Kleinbuchstaben sowie Umlaute beinflussen das Suchergebniss nicht.

Die einfache Suche über den Operator "beginnt mit" führt zu Einträgen mit einfachen oder zusammengesetzten Begriffen; mit dem Stichwort "Ski" werden etwa auch "SKIlift", "SKIgebiet" und "SKIsport" ausgeworfen.
Die einfache Suche mit mehreren Begriffen wird mit dem Operator "UND" durchgeführt: Alle angezeigten Fundstellen enthalten alle eingegebenen Begriffe.
Die Stichwortrecherche wird zudem unterstützt durch vorgeschlagene Begriffe: Sie können den Vorschlag durch Auswahl aus der Liste annehmen oder ihn ignorieren, indem Sie auf das Kreuzchen klicken und anschließend "Enter" drücken.
In diesem Fall erhält man Ergebnisse, die ausschließlich den oder die vorgeschlagenen Begriffe enthalten.
Um die Suche nach Begriffen zu erleichtern, kann das Zeichen "@" (at-Zeichen) vor dem gesuchten Begriff eingesetzt werden: Das Symbol "@" führt zu zusätzlichen Vorschlägen und einer Liste von Begriffen, die einen Teil des eingegebenen Suchbegriffs "enthalten". Gibt man z. B. "@weg" ein, erscheinen folgende Vorschläge: "AlmWEG", "WEGmann Hof".
Das at-Zeichen ist vor allem dann zu verwenden, wenn Sie nach Recherchevorschlägen suchen, während eine direkte Recherche mit dem at-Zeichen (z. B. @weg) eher zu vermeiden ist, da sie in aller Regel lange Suchvorgänge mit sich bringt.

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Das Familienarchiv Brigl umfasst eine Bildersammlung von 68 Porträtfotografien von Verwandten und Bekannten im Visitenkartenformat. Zunächst 1854 von dem Pariser Fotografen André Adolphe-Eugène Disdéri patentiert, besteht das Visitenkartenporträt aus einer gemeinhin auf Albuminpapier gedruckten Fotografie, die auf einen 6 x 9 cm großen steifen Karton aufgezogen wird. Unterhalb des Porträtfotos wird üblicherweise der Name des Fotografen oder des Fotostudios aufgedruckt, während sich auf der Rückseite Hinweise zum Fotoatelier und zu diesem zuteilgewordenen Auszeichnungen finden. Das Format fand vornehmlich in der Oberschicht rasch Verbreitung, adlige oder bürgerliche Familien tauschten intensiv Visitenkartenporträts mit Verwandten und Freunden und notierten auf der Rückseite der Karte den Namen der oder des Abkonterfeiten.
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68 verknüpfte Dokumente

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BESTAND \-SBILDNER (T): FAMILIENARCHIV BRIGL (067)
ZEITRAUM:
AUTOREN (T): VERSCHIEDENE AUTOREN;
ZITIERWEISE (T): (c) Südtiroler Landesarchiv, Bildarchiv Brigl, [Bildcode]
COPYRIGHT (T): AUTONOME PROVINZ BOZEN - ALLE RECHTE
Bearbeitet am: 10.12.2018

Ein signifikanter Teil des Bildbestands Richard Müller spiegelt die Tätigkeit des Fotografen im Rahmen der sogenannten Kulturkommission wider, mit Aufnahmen der reichen Südtiroler Kulturlandschaft. Vier Alben enthalten Aufnahmen zur Südwestfront im Ersten Weltkrieg, zum Bestand gehören ferner Bildpostkarten, eine Reihe von Aufnahmen zum Nürnberger NS-Reichsparteitag von 1936 und ein fünftes Album mit Reisebildern.
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BESTAND \-SBILDNER (T): BILDARCHIV MÜLLER RICHARD (072)
ZEITRAUM:
AUTOREN (T): MÜLLER RICHARD; VERSCHIEDENE AUTOREN;
BESTANDSERIE:
SÜDTIROLER KULTURKOMMISSION: Richard Müllers Tätigkeit bei der "Kulturkommission" des SS-Ahnenerbes ist ein beträchtlicher Teil der Bilder zu verdanken. Die Kommission wurde 1940 von der Arbeitsgemeinschaft der Optanten für Deutschland (AdO) eingerichtet, mit dem Ziel, Bau-, Kultur- und Kunstdenkmäler Südtirols für die geschlossen aus- und im Machtbereich des „Dritten Reichs“ neu anzusiedelnden Optanten zu erfassen. Rund 700 Aufnahmen zeigen Gebirgs- und Kulturlandschaft, sakrale und profane Architektur, wobei Müller vornehmlich Bauernhöfe, Ansitze, Burgen und Villen ablichtete, aber auch die bäuerliche Arbeitswelt erregte sichtlich sein Interesse. Die meisten Fotografien sind auf der Rückseite beschriftet und datiert mit Ortsangaben und Informationen zum abgebildeten Sujet. Geografische Schwerpunkte bilden die Gemeinden Eppan, Kaltern, Ritten, Sarntal, Jenesien, Villnöß und Latsch.
ANSICHTSKARTEN: Der Bestand umfasst auch Familienkorrespondenz in Form von Bildpost- bzw. Ansichtskarten, zumeist mit Motiven aus Marina di Fuscaldo (Kalabrien) und Fabriano (Marken).
ERSTER WELTKRIEG: Vier Fotoalben (Nr. 1–4) zeigen den Alltag der Soldaten an der Dolomitenfront im Trentino. Neben Militärangehörigen in verschiedenen Tätigkeiten wurden Kriegsgefangene beim Straßenbau fotografiert, aber auch Landschaft und Siedlungen (Canazei, Alba, Vigo di Fassa, Campitello di Fassa u. a.). Jede Fotografie ist beschriftet, mit kurzen Ortsangaben. Ziemlich vollständig ist etwa eine Reihe von Aufnahmen vom Flugfeld in Cirè (Pergine), die u. a. die Errichtung von Hangars, Werkstätten und Mannschaftsbaracken zeigen.
REISE NACH ITALIEN: Das fünfte, vom Format her größere Fotoalbum ist den Aufenthalten und Reisen Richard Müllers in bzw. nach Mittel- und Süditalien zwischen 1934 und 1937 gewidmet. Die Aufnahmen zeigen Küstengegenden und ländliche Gebiete, Alltagsleben, sakrale und profane Architektur. Zu jedem Bild gibt es kurze Beischriften, die das Dargestellte erläutern; geographisch konzentrieren sich die Aufnahmen auf Fuscaldo in Kalabrien, aber es gibt auch Bilder zu Ancona, Urbino, Fabriano, Perugia, Gubbio und Assisi.
NS-REICHSPARTEITAG 1936: Richard Müller dokumentiert den Nürnberger Reichsparteitag der NSDAP vom 8. bis 14. September 1936, die Bilder zeigen Aufnahmen aus der hakenkreuzfahnengeschmückten Nürnberger Altstadt, Aufmärsche von SA- und SS-Verbänden, Adolf Hitler und das Reichsparteitagsgelände.

ZITIERWEISE (T): (c) Südtiroler Landesarchiv, Bildarchiv Müller Richard, [Bildcode]
COPYRIGHT (T): AUTONOME PROVINZ BOZEN - ALLE RECHTE
Bearbeitet am: 23.11.2018

In diesem Katalog und der dazugehörigen Ausstellung laufen verschiedene Motivstränge wie in einem Brennspiegel zusammen. Da ist einerseits der unzweifelhafte und in gewisser Hinsicht herausragende historische Wert der Tausenden von Fotografien, die ein italienischer Legionär über die gesamte Dauer des Spanischen Bürgerkrieges geschossen hat. Es ist dies ein einzigartiges dokumentarisches Corpus, das künftighin mit Sicherheit eine wichtige Quelle für alle diejenigen darstellen wird, die sich mit der italienischen Beteiligung an diesem europäischen Bürgerkrieg zwischen Faschismus und Antifaschismus, dem Vorlauf zur Tragödie des Zweiten Weltkrieges, wissenschaftlich beschäftigen werden. Da gibt es andererseits das faszinierende Motiv des Reisens als eines Moments der Erfahrung des Anderen. Die von Oberleutnant Guglielmo Sandri geschossenen Bilder erschließen uns den langen und steinigen Weg eines fremden Heeres in Spanien, sie spiegeln zugleich die kleinen Dinge des Alltags in einem grausamen und blutigen Krieg wider; sie sind aber auch Zeugnis für die Neugier eines Mannes aus der Provinz, der fasziniert scheint von der weiten Landschaft, von den glänzenden architektonischen Zeugnissen der spanischen Städte und den Gesichtern ihrer Einwohner. Schließlich aber geht es hier auch um die Vita dieses Fotografen selbst, die uns die Geschichte Südtirols, eines kleinen Fleckens Europas, erzählt, so wie uns seine Bilder den Spanischen Bürgerkrieg erzählen. Aus dem Österreicher Wilhelm Schrefler wird im Zuge der Grenzverschiebungen nach dem Ersten Weltkrieg ein italienischer Staatsbürger und Angehöriger der deutschsprachigen Minderheit in der heutigen Provinz Bozen. In den Jahren der faschistischen Herrschaft lässt er seinen Namen zu Guglielmo Sandri italianisieren und kämpft auf Seite der Faschisten in Spanien. Eine Auswahl der Tausenden im Zuge der militärischen Kampagne geschossenen Bilder wird hier im Katalog abgedruckt und in der Ausstellung zur Schau gestellt, die zuerst in Barcelona (Museu d’Història de Catalunya) und dann an der Freien Universität in Bozen gezeigt wird. Katalog und Ausstellung sind Produkt der Zusammenarbeit von Museu d’Història de Catalunya und Südtiroler Landesarchiv, dem Eigentümer des Fotobestandes Wilhelm Schrefler/Guglielmo Sandri. Diese Zusammenarbeit ist ein mustergültiges Beispiel dafür, wie zwei Institutionen und Regionen verschiedener Staaten effizient kooperieren können, indem sie wechselseitig ihr Wissen und ihr kulturelles Erbe einbringen. Das Projekt wurde maßgeblich von einem in seinem Bereich international führenden Unternehmen, den Leitner Technologies, unterstützt, was zugleich ein schönes Beispiel für die Zusammenarbeit von öffentlichen Einrichtungen und Privatwirtschaft im Kulturbereich darstellt. All dies möge dazu beitragen, unser Wissen um ein dramatisches und zentrales Ereignis unserer gemeinsamen europäischen Geschichte zu vertiefen. Der südtiroler Fotograf Wilhelm Schrefler wird 1905 in Meran geboren. 1935 lässt er seinen Namen in Guglielmo Sandri ändern und leistet Militärdienst beim italienischen Heer. Anfang 1937 meldet er sich freiwillig für den Einsatz im Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939), wo Freiwilligenverbände Mussolinis die Franco-Truppen unterstützen. Schrefler bleibt bis Mai 1939 in Spanien und macht während dieser Zeit tausende von Aufnahmen, die heute eine äußerst wertvolle Dokumentation der italienischen Beteiligung am Spanischen Bürgerkrieg darstellen. Die Fotos zeigen Soldaten bei Märschen, in der Vorbereitung von Schlachten, in alltäglichen Momentaufnahmen mit der lokalen Bevölkerung, bei Begräbnisfeierlichkeiten und anderenöffentlichen Ereignissen, und immer wieder sieht man Landschaften, Denkmäler und Bombenschäden. Diese Ausstellung wurde mehr als drei Monate lang in Barcelona gezeigt, wo sie auf großes Interesse der Bewölkerung und der Presse gestoßen ist.
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BESTAND \-SBILDNER (T): BILDARCHIV SANDRI-SCHREFLER (016)
ZEITRAUM:
AUTOREN (T): SANDRI GUGLIELMO / SCHREFLER WILHELM;
ZITIERWEISE (T): Südtiroler Landesarchiv, Bildarchiv Sandri Schrefler, [Nr. Bildcode]
COPYRIGHT (T): AUTONOME PROVINZ BOZEN - ALLE RECHTE
Bearbeitet am: 21.12.2018

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