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Die einfache Suche über den Operator "beginnt mit" führt zu Einträgen mit einfachen oder zusammengesetzten Begriffen; mit dem Stichwort "Ski" werden etwa auch "SKIlift", "SKIgebiet" und "SKIsport" ausgeworfen.
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In diesem Fall erhält man Ergebnisse, die ausschließlich den oder die vorgeschlagenen Begriffe enthalten.
Um die Suche nach Begriffen zu erleichtern, kann das Zeichen "@" (at-Zeichen) vor dem gesuchten Begriff eingesetzt werden: Das Symbol "@" führt zu zusätzlichen Vorschlägen und einer Liste von Begriffen, die einen Teil des eingegebenen Suchbegriffs "enthalten". Gibt man z. B. "@weg" ein, erscheinen folgende Vorschläge: "AlmWEG", "WEGmann Hof".
Das at-Zeichen ist vor allem dann zu verwenden, wenn Sie nach Recherchevorschlägen suchen, während eine direkte Recherche mit dem at-Zeichen (z. B. @weg) eher zu vermeiden ist, da sie in aller Regel lange Suchvorgänge mit sich bringt.

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Bestände

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Dem Landesverband für Heimatpflege ist die Erhaltung von gewachsenen Ensembles und intakte Landschaft ein besonderes Anliegen, zu seinen Zielen und Aufgaben gehören somit die Pflege und der Schutz von Naturlandschaft, Kulturlandschaft und Gebautem. In den siebziger Jahren regte der damalige Geschäftsführer Josef Kasebacher an, Landschaft und Baudenkmäler in Südtirol möglichst umfassend fotografisch erfassen zu lassen. Damit beauftragt wurde im Juni 1976 Hans Knoll. Mitte der achtziger Jahre wurde die fotografische Erhebung abgebrochen. Obwohl unvollständig, bietet die dabei entstandene umfängliche Fotodokumentation einen bedeutenden Überblick über Landschaft, Bauten und Denkmäler in Südtirol.
Im Zuge der Verzeichnung des Bildmaterials wurden die abgebildeten Bauten ausgehend von den Notizen Knolls auch mittels des sogenannten Monumentbrowsers (ein Online-Verzeichnis aller denkmalgeschützten Bauten im Land) und digitaler Geodatenprogramme identifiziert. Auch vorläufig nicht identifizierbare Objekte wurden aufgenommen und online gestellt, um zum einen wenigstens ihre Existenz zu dokumentieren und den Wert der Fotosammlung zu unterstreichen. Ihre vertiefte und damit erhebliche Ressourcen beanspruchende Identifizierung musste auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden, Hinweise von Benutzer/innen werden gerne entgegengenommen.
Sofern verfügbar, bietet die Datenbank die Geokoordinaten des fotografierten Objekts und setzt jeweils einen Link zum Monumentbrowser.

3489 verknüpfte Dokumente

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BESTAND \-SBILDNER (T): LANDESVERBAND FÜR HEIMATPFLEGE IN SÜDTIROL (049)
ZEITRAUM:
BESTANDSERIE:
Der Bestand ist in mehrere Serien untergliedert:
ADELIGE ARCHITEKTUR: Ansitze, Palais und Burgen.
BÄUERLICHE ARCHITEKTUR: Vieh- und Futterhäuser (Stallungen, Städel, Geräteschuppen), Wohngebäude mit Gemarkung und Allmende (Äcker, Wald, Weiden) und weiteres gebautes Zugehörde (freistehende Backöfen, Wassermühlen, Heuharpfen und andere Futtertrockenvorrichtungen).
GEBIRGSLANDSCHAFTEN: Gebirgszüge, Täler und Kulturlandschaft.
GEFALLENENDENKMÄLER: diese Serie gibt einen Überblick über die Denkmäler für Gefallene und Vermisste der beiden Weltkriege, ihre Verteilung im Land und ihre Bedeutung.
ÖFFENTLICHE BAUTEN: Verkehrsinfrastruktur (Brennerautobahn, Stadtstraßen, Viadukte, Brücken, Unterführungen, Tunnels), Verwaltungsgebäude (Rathäuser), Schulgebäude und Schülerheime, Kultur- und Vereinshäuser, Krankenhäuser.
SAKRALBAUTEN: Kirchen, Kapellen, Pfarrhöfe, Klöster und Stifte, Friedhöfe, Wegkreuze und Bildstöcke.
SIEDLUNGEN: Panoramaaufnahmen von Städten und Dörfern in Südtirol.
ZIVILBAUTEN: Wohnbauten (Einzel-, Mehrparteien- und Reihenhäuser), Industriebauten, Gewerbe- und Tourismusbauten (Hotels, Gasthöfe, Läden, Pensionen, Kellereien).

ZITIERWEISE (T): © Südtiroler Landesarchiv, Landesverband für Heimatpflege in Südtirol, [Bildcode
COPYRIGHT (T): AUTONOME PROVINZ BOZEN - ALLE RECHTE

Durch die Sammeltätigkeit Helene Oberleiters entstand im Laufe mehrerer Jahre ein umfangreicher Bestand an Schrift- und Bildgut zur Geschichte Südtirols. Der Bildbestand umfasst Ansichtskarten, Fotografien, Fotoalben sowie Hefte und Faltbücher (Leporellos), großteils Aufnahmen von Bauwerken oder Landschaften im Raum Bozen und Pustertal, in geringerem Maße Aufnahmen zu historischen Ereignissen und Veranstaltungen auf lokaler und nationaler Ebene vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die späten 1960er Jahre mit Schwerpunkt auf der Zwischenkriegszeit.

1107 verknüpfte Dokumente

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BESTAND \-SBILDNER (T): SAMMLUNG OBERLEITER HELENE (058)
ZEITRAUM:
BESTANDSERIE:
Der Bestand kann in fünf Serien gegliedert werden:
ARCHITEKTUR: Die umfangreichste Gruppe umfasst Bilder von Straßen und Gebäuden in Südtirol und Österreich, mit Schwerpunkt Bozen, Meran und Innsbruck.
Dazu gehören folgende gesonderte Unterserien:
- Bolzano - Monumento alla Vittoria: Ein Heft mit Bildern zu den verschiedenen Objekten in und am Siegesdenkmal, etwa die drei von Adolf Wildt geschaffenen Hermen zu Fabio Filzi, Damiano Chiesa und Cesare Battisti, die Statue des auferstandenen Christus sowie Detailaufnahmen der Reliefs und der Krypta.
- Bolzano - 12 vedute artistiche ricordo: Das Leporelloheft zeigt Bilder verschiedener Sehenswürdigkeiten, wie etwa die Alte Grieser Pfarrkirche, der Dom von Bozen, das Denkmal für Walther von der Vogelweide, die Drusus- und die Talferbrücke, das Stadttheater, den Froschbrunnen und die Kohlerer Seilbahn.
- Bolzano - 32 vedute: Das Leporelloheft enthält verschiedene Ansichten von Bozen und Gries sowie Aufnahmen von Gebäuden, die im Faschismus als Inbegriff architektonischer Schönheit und Modernität galten, wie etwa der (neue) Bahnhof, der Waltherplatz (damals "Piazza Vittorio Emanuele"), die Rittnerbahn, der Pfarrplatz und das Postgebäude, das Denkmal für Walther von der Vogelweide im Roseggerpark, den Herzogspalast (ehemals Villa Wendlandt), das Armeekorpsgebäude, die Pfarrkirche, das Siegesdenkmal, die Drususbrücke, das Gebäude der "Gioventù Italiana del Littorio", das Bozner Lido, der Obstplatz, die Oswaldpromenade, die "Piazza Littorio", die "Piazza IX Maggio", die Bozner Lauben, der Rosengarten, der Virgl und Burg Runkelstein.
- Kurort Meran - Alto Adige: Das Heft enthält 12 Bilder von Sehenswürdigkeiten der Meraner Altstadt, darunter der Turm der Pfarrkirche St. Nikolaus, das Kurhaus, die Meraner Lauben, die Tappeiner- und die Gilfpromenade, das Andreas-Hofer-Denkmal, das Stadttheater, das Vinschger- und das Passeierertor sowie Schloss Tirol.
- Bau der Allgemeinen Lagerhalle am Bozner Boden: Die Fotoserie dokumentiert die verschiedenen Bauphasen der Errichtung der Allgemeinen Lagerhalle ("Magazzini Generali") in der heutigen Schlachthofstraße in Bozen im Jahr 1934; die Serie enthält sowohl Außenaufnahmen der Gebäude während und nach Abschluss der Bauarbeiten als auch Innenaufnahmen (Kühlzelle, Räumlichkeiten zur Fleischaufbewahrung usw.). LANDSCHAFTEN: Zu dieser Gruppe gehören Ansichten verschiedener Ortschaften Südtirols, u. a. Eppan, Bozen, Brenner, Bruneck, Sand in Taufers, Franzensfeste und Trafoi.
Hierzu gehören auch einige Fotoalben und Hefte, die separate Unterserien bilden:
- Album Nr. 1003: Fotoalbum mit Bildern von Gebirgslandschaften, Bauernhöfen und Gruppenfotos von Bauern aus verschiedenen Ortschaften.
- Bolzano-Cortina d’Ampezzo: Fotoalbum mit zwölf Aufnahmen von Bozen und den Dolomiten.
- Le Dolomiti - 12 cartoline artistiche dietro quadri del pittore Harrison Compton: zwölf Kunstpostkarten mit Gemälden des Künstlers Harrison Compton.
ERSTER WELTKRIEG: Diese Gruppe enthält vor allem Fotografien österreichisch-ungarischer Soldaten im Kriegsalltag (z. B. bei den Mahlzeiten, bei Militärparaden, bei der Vereidigung, bei der Abfahrt zur Front), ebenso wie zahlreiche handgezeichnete Propagandapostkarten, in denen neben einzelnen Schlachten auch allgemein die Verteidigung des Vaterlandes oder das Leid des sich von der Familie verabschiedenden Soldaten thematisiert werden.
Zu dieser Gruppe gehört auch das Leporelloheft:
- Il Martirio dei Trentini Battisti-Filzi-Chiesa, in dem die Gefangennahme und die Hinrichtung der Trentiner Irredentisten Cesare Battisti, Fabio Filzi und Damiano Chiesa dokumentiert wird.
ZWEITER WELTKRIEG: Es handelt sich hierbei um eine Bildauswahl aus dem Sammlungsgut mit verschiedenen Aufnahmen von Soldaten im Kriegsalltag (1939–1945) sowie Fotografien der Bombardierung von Bozen aus dem Jahr 1943.
EREIGNISSE UND VERANSTALTUNGEN: Zur Sammlung gehören auch Aufnahmen von verschiedenen historischen Ereignissen und Veranstaltungen in Südtirol, Nordtirol und dem Trentino vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die späten 1960er Jahre. Dabei handelt es sich hauptsächlich um den Aufenthalt von verschiedenen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Südtirol, hier vor allem um die Besuche von Mitgliedern des österreichischen Kaiserhauses oder – nach 1919 – der italienischen Königsfamilie, ebenso um Besuche von Politikern von lokaler oder nationaler Relevanz. Zu nennen wären hier Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand bei der Einweihung der Herz-Jesu-Kirche in Bozen, Kaiser Karl I. und Kaiserin Zita bei ihrem Besuch in Bozen 1917, das italienische Königspaar Emanuel III. und Elena von Montenegro auf dem Danteplatz in Trient, Amadeus von Savoyen, Herzog von Aosta, bei der Besichtigung des Elektrizitätswerkes "Carlo Cicogna" in Kardaun, Prinz Umberto von Savoyen und Achille Starace beim Großen Preis von Meran, Präfekt Giuseppe Mastromattei bei der Besichtigung der Lancia-Werke in der Bozner Industriezone oder Lydia von Arenberg, Herzogin von Pistoia, vor dem Siegesdenkmal anlässlich der "Giornata della fede". Zur Gruppe zählen außerdem verschiedene Propagandabilder aus der Zeit des Faschismus, z. B. zum sogenannten "Concorso Nazionale per la Vittoria del Grano" oder Fotografien von Veranstaltungen in der Provinz Bozen (Aufmarsch der Jugendorganisation "Balilla" im Drususstadion 1936 oder die sogenannte "Giornata rurale", die 1939 in Bozen abgehalten wurde) und im Rest des Staatsgebietes (darunter die Ausstellung in Turin 1928, die Mailänder Messe 1938 oder die Ausstellung zur faschistischen Revolution in Rom 1932).
Zwei Fotoalben bilden hierbei zwei eigene Untergruppen:
- Grande Escursione Alpina Nazionale dalle Dolomiti al Brennero: Die Mailänder Sektion des Club Alpino Italiano (CAI) organisierte vom 14. bis 20. September 1921 eine patriotisch-nationalistische Exkursion in die Täler und Berge der neuen Provinz und bis zur neuen Landesgrenze am Brenner. 500 Mitglieder des Cai aus allen Teilen Italiens nahmen an der Exkursion teil. Diverse Etappen der Rundreise sind auf den Fotos festgehalten.
- Grande Escursione Nazionale nella Venezia Tridentina: Mit Unterstützung des Ersten Armeekorps unter General Pecori-Giraldi organisierte der Touring Club Italiano im Juli 1919 für seine Mitglieder eine Exkursion in die nur wenige Monate zuvor vom Königreich Italien annektierten Provinzen Trentino, Südtirol und das Gebiet um Cortina d'Ampezzo. Die Exkursion war militärisch organisiert, die Teilnehmer wurden in Gruppen zu je 112 Personen (Zenturien) unter der Führung eines vom Ersten Armeekorps gestellten Hauptmannes unterteilt, wobei diese Zenturien wiederum in je zwei Sektionen, bestehend aus je vier Gruppen zu vierzehn Personen, geteilt wurden. Ziel dieser dezidiert patriotisch konnotierten Aktion war es, die landschaftlichen Schönheiten dieser "neuen", zuvor österreichischen, Gebiete einer breiteren italienischen Öffentlichkeit bekannt zu machen und einen ersten Kontakt zur örtlichen Bevölkerung herzustellen. Die Fotografien dokumentieren die verschiedenen Etappen dieser Exkursion.
ZITIERWEISE (T): © Südtiroler Landesarchiv, Sammlung Helene Oberleiter, [Bildcode]
COPYRIGHT (T): AUTONOME PROVINZ BOZEN - OEFFENTLICHE WIEDERGABE

Sinich, heute ein Vorstadtviertel von Meran, wurde in der Zeit des Faschismus von den Montecatini-Werken und den Arbeitern der Opera Nazionale Combattenti (ONC) ex novo errichtet. Die Gegend war bis in die zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts ein Feuchtgebiet, das seinen Namen vom Sinichbach ableitete und durch die Anlegung von Abzugsgräben von den Arbeitern der ONC trockengelegt wurde. Hier errichtete die Montecatini ein Werk zur Produktion von Stickstoffdünger. Der Betrieb bestimmte das Leben seiner Angestellten und Arbeiter und deren Familien bis hin zur Freizeitgestaltung: Unmittelbar neben dem Werkgelände entstand eine Siedlung mit zwei Vierteln, Borgo Vittoria und Villaggio Montecatini, mit Kirche, Schule, Dopolavoro und verschiedenen Freizeiteinrichtungen. Sinich entwickelte sich so zu einem eigenen Fabrikdorf. Sisto Sisti war ein Angestellter der Montecatini und Fotograf. Er lebte hier mit seiner Frau und den drei Töchtern Antonietta, Gianna und Silvana in Sinich. Er war vor allem im Arbeiterfreizeitverein CRAL („Circolo Ricreativo Aziendale Lavoratori“) der Montecatini-Werke tätig und begleitete die Veranstaltungen des Circolo für die Werksangestellten und die Bewohnerschaft von Sinich fotografisch. In erstaunlicher Dichte (über 12.000 überlieferte Aufnahmen) dokumentiert er mit seinen Bildern den Arbeitsalltag, den Alltag in der Siedlung sowie gesellschaftliche, kulturelle und politische Begebenheiten in Sinich zwischen etwa 1935 und den 1960er Jahren. Der Bestand ist in mehrere Serien unterteilt. Aus jeder dieser Serie wurden einige exemplarische Bilder für die Ausstellung ausgewählt, um den Bestand möglichst in all seinen Facetten vorzustellen. Die Bilder zum GESELLSCHAFTLICHEN LEBEN zeigen die Bewohnerinnen und Bewohner von Sinich bei ihrer Freizeitgestaltung, die zu erheblichen Teilen vom CRAL bestimmt wurde, etwa bei gemeinsamen Ausflügen oder Sportveranstaltungen. Eine weitere Serie umfasst Bilder zu ANLÄSSEN des öffentlichen Lebens, wie etwa politischen Veranstaltungen (z. B. Befana Fascista), privaten oder kirchlichen Feiern (Hochzeit, Erstkommunionen). Als Bediensteter und Werkfotograf der Montecatini dokumentierte Sisto Sisti für das Unternehmen die Arbeit in der FABRIK. Zur laufenden Dokumentation der Arbeit und für die Illustrierung von Broschüren zur Arbeitssicherheit entstanden Aufnahmen der Anlage, der Arbeit in den Werkshallen, im chemischen Labor und in der Verwaltung, ferner Bilder von Ausbildungskursen und des Betriebsarztes in seiner Praxis. Die Serie über die SIEDLUNG zeigt Bilder der beiden Viertel Villaggio Montecatini und Borgo Vittoria, die von den Arbeitern der Montecatini selbst errichtet wurden und wo ihnen, geschieden nach Tätigkeitsfeldern und Vergütungsgruppen, verschiedene Wohneinheiten zugewiesen wurden. In jedem Wohnviertel befanden sich auch eine Kirche: San Giuseppe al Villaggio und die Pfarrkirche San Giusto im Borgo Vittoria. Hier befand sich auch die Volksschule. Als gesellschaftlicher Mittelpunkt des Fabrikdorfes Sinich galt der DOPOLAVORO der Montecatini. Im Auftrag des CRAL dokumentierte Sisto Sisti das Leben in und um den Dopolavoro. Die OND, Opera Nazionale Dopolavoro, organisierte Abend- und Tanzveranstaltungen, aber auch Sportveranstaltungen wie Fußball-, Boccia- oder Tamburello-Turniere. Ein Teil der Bilder dokumentiert die heliotherapeutische Kolonie für Kinder. Die umfangreiche Serie der PORTRÄTS schließlich bietet ein interessantes Spektrum der Bewohnerinnen und Bewohnern von Sinich, die Sisto Sisti in seinem improvisierten Atelier, zu Hause oder auf der Straße ablichtete.

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BESTAND \-SBILDNER (T): BILDARCHIV SISTI SISTO (010)
ZEITRAUM:
ZITIERWEISE (T): © Südtiroler Landesarchiv, Sisto Sisti: Fotograf aus Leidenschaft
COPYRIGHT (T): AUTONOME PROVINZ BOZEN - OEFFENTLICHE WIEDERGABE

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