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Die Kundmachung zur Feldpost enthält Anleitungen zum Postverkehr zwischen Front und Heimat. Wichtigster Hinweis ist die mit 1.August 1914 in Kraft tretende Portofreiheit.
30.Juli 1914
Gemeindearchiv Branzoll, Nr. 114

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Auskunftsstelle für Kriegsgefangene des Roten Kreuzes. Formblatt mit handschriftlichen Ergänzungen zum Postverkehr mit Kriegsgefangenen: "In Hinkunft empfiehlt es sich namentlich nach Russland nur Postkarten zu schreiben"
Jänner 1915
Familienarchiv und Sammlung Wassermann - Niederdorf, 88

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Fotopostkarte von Franz Sylvester Weber an Christine Schwinger Weber mit Gedicht zum Tiroler Landsturm 1914. Sie zeigt die Eisenbahnsicherungsabteilung Klausen, aufgenommen in Albeins anlässlich des 84. Geburtstags von Kaiser Franz Joseph am 18. August 1914.
Klausen, 27. August 1914
Nachlass Weber, Nr. 38

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"Tiroler sind die besten Truppen der Monarchie" Zitate wie dieses gründeten in der Idealisierung und Erinnerung an die wehrhaften Tiroler von 1809, die Geist und Selbstaufopferungswillen gegen die Übermacht des Feindes an den Tag gelegt hatten.
22. April 1915
Familienarchiv und Sammlung Wassermann - Niederdorf, Nr. 95

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Feldpostbrief von Pius Wiesthaler an Rosa Mumelter Wiesthaler
6. Juni 1915
Nachlass Rosa Wiesthaler, Nr. 15

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Feldpostbrief von Rosa Mumelter Wiesthaler an Pius Wiesthaler
26. Juni 1915
Nachlass Rosa Wiesthaler, Nr. 15

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In einem Feldpostbrief von Pius Wiesthaler an Rosa Mumelter Wiesthaler berichtet dieser lakonisch: "Nichts Neues als Kanonenfeuer fast 3 Tage"
22. September 1915
Nachlass Rosa Wiesthaler, Nr. 15

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"Ein kleines Andenken von uns". Während der kurzen Heimaturlaube ließen sich die Familien häufig fotografieren. Diese Bilder wurden mit Kommentaren und Grüßen an Verwandte und Bekannte verteilt.
Postkarte mit Bild der Eheleute Widmann: " Vater […] hat acht Kilo abgenommen …"
1914-1918
Familienarchiv und Sammlung Wassermann - Niederdorf, Nachlieferung, Nr. 1639

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Frontsoldaten genossen innerhalb des Familienverbandes einen besonderen Status, zu dem nicht zuletzt die Kriegspropaganda mit dem Bild des männlich-heroischen Helden beigetragen hatte.
Postkarte mit Bild von Lois, Maria, Max und Peppi Widmann
1914-1918
Familienarchiv und Sammlung Wassermann - Niederdorf, Nachlieferung, Nr. 1640

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Das Atelierbild des Frontsoldaten mit Gewehr vor verschneiter Bergkulisse inszenierte diesen bereits in der Heimat als heldenhaften Kämpfer.
Postkarte mit Bild von Serafin Widmann
1914-1918
Familienarchiv und Sammlung Wassermann - Niederdorf, Nachlieferung, Nr. 1645

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Das romantische Sujet der Feldpostkarte ist die Kollage eines Paares, wobei den abgebildeten Personen eine fiktive Postkarte zum Ausfüllen beigefügt wurde:
"Jäger Terza, Gasthaus" – "Zur Traube in Brixen. Ho[f]fe [auf] eine baldige Antwort"
Postkarte des Jägers Terza an Oliva Federa
27. Jänner 1915
Familienarchiv und Sammlung Wassermann - Niederdorf, Nachlieferung, Nr. 1653

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Die italienischen Soldaten wurden in der österreichisch-ungarischen Kriegspropaganda meist negativ charakterisiert, was sich auch in der Feldkorrespondenz widerspiegelt: "Endlich tasten die Italier mal bei unsern Stellungen an. Kommt ihnen aber teur zu stehen. Frieren tut die Kerle aber mehr als uns".
Feldpostkarte von Wilhelm Leyer an Julius Steinkeller in Bozen
3. November 1915
Hausarchiv Steinkeller - Mauracherhof Gries, Nr. 11, 1

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Die Möglichkeit der Feldpostkorrespondenz wurde durchaus auch über kurze Strecken, wie in diesem Fall zwischen Toblach und Niederdorf, genutzt. Der hier stationierte Hauptmann lässt in seinem Dank für eine geliehenen Gitarre durchblicken, dass er, wenngleich in Kriegszeiten, "durch das herrliche Instrument viele angenehme Stunden" verbringen konnte.
Brief von Hauptmann Josef Zvitkowich an Johann Wassermann
23. Jänner 1916
Familienarchiv und Sammlung Wassermann - Niederdorf, Nr. 95

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Unterjäger Ernst Boesch berichtet Julius Steinkeller über seine Bemühungen sich ev. vom Kriegsdienst befreien zu lassen.
17. Februar 1916
Hausarchiv Steinkeller - Mauracherhof Gries, Nr. 11, 3

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Durch den Briefverkehr hatten die Soldaten die Möglichkeit über ihre Befindlichkeit zu informieren, aber auch Versorgungswünsche zu äußern: "Bin im Spital verwundet […] sende mir Ziggretten, du weißt, das[s] ich ein kollosaler Raucher bin".
Feldpostkarte von Gebhard Bartsch an Rosa Wiesthaler in Brixen
6. April 1916
Nachlass Rosa Wiesthaler, Nr. 19

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Nicht selten sind in der Feldkorrespondenz Berichte über Lazarett- bzw. Spitalaufenthalte.
Feldpostkarte von Georg Ludwig an Julius Steinkeller in Lana
22. September 1916
Hausarchiv Steinkeller - Mauracherhof Gries, Nr. 11, 2

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Absolventen höherer Bildungsanstalten waren insofern privilegiert, als sie nur ein Jahr Kriegsdienst zu leisten hatten und durch Ablegung einer Prüfung zum Offizier der Reserve avacieren konnten. Davon machte ein guter Teil der "Einjährig Freiwilligen" Gebrauch.
Feldpostbrief von Guido Bernardi mit guten Ratschlägen an Franz Josef Bernardi, einjähriger Freiwilliger im II. Regiment der Kaiserschützen in Enns
19. Februar 1917
Familienarchiv und Sammlung Bernardi, Nr. 44

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Gängige Leitmotive von Feldpostbriefen sind der Informationsaustausch über das Befinden der Absender, aber auch Rückbesinnung an schöne gemeinsam verbrachte Stunden. Der Standort wird dabei meistens nicht genannt.
Brief von Korporal Franz Schmiedhofer an Frau Steinkeller
15. März 1917
Hausarchiv Steinkeller - Mauracherhof Gries, Nr. 3

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Neben gedrückter Stimmung in Kriegsgefangenschaft in Krasnojarsk ist eine herausgetrennte Textstelle Beispiel für routinemäßige akribische Briefzensur.
3. Juni 1917
Familienarchiv und Sammlung Wassermann - Niederdorf, Nr. 95

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Kameradschaftliche Bande, die noch weit in die Friedenszeit hineinreichten, aber auch Alkohol und Zigaretten trösteten die Soldaten im Felde: "… gegenwärtig in Eis und Schnee. Ich habe auch eine furchtbare Sehnsucht nach Zigaretten […]. "
Feldpostkarte von Gebhard Bartsch an Rosa Wiesthaler in Brixen
21. Juni 1917
Nachlass Rosa Wiesthaler, Nr. 19

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Frontsoldaten versuchten, sich auf vielfältige Weise der Zensur zu entziehen. Soldaten auf Heimaturlaub wurden Briefe mitgegeben, Briefe und Karten bisweilen auch aus Transportzügen geworfen. Um solche unerlaubten Praktiken zu unterbinden, wurden Verordnungen erlassen.
Mit Zensur versehenes Schreiben des Franz Senfter an die Familie Wassermann: "Wir sind auf einem hohen Berg ganz am Horizont. Schnee haben wir auch noch und eine furchtbare Kälte und Wind … von unserer Baracke […]"
19. August 1917
Familienarchiv und Sammlung Wassermann - Niederdorf, 95

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Gegen Kriegsende wurde bereits für die Friedenszeit vorgebaut, wie etwa in vorliegender Postkarte, in der die militärische und universitäre Laufbahn des Sohnes thematisiert wird.
Feldpostkarte von Oberarzt Wallnöfer aus dem k.u.k. Reservespital Zavidovic an Wilhelm Schratz, k. u. k. Gerichtsofficial in Pension in Glurns
26. Juni 1918
Abt. 16 - Schulstiftungen des 19. und 20. Jahrhunderts, Nr. 93

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Rundschreiben bezüglich "Postverkehr mit Kriegsgefangenen (Soldaten)" mit Hervorhebung der im Falle von Geldsendungen geltenden Vorschriften.
1914-1918
Familienarchiv und Sammlung Wassermann - Niederdorf, Nr. 88

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Mittels eines Formblattes der Auskunftsstelle für Kriegsgefangene in Wien hatten Angehörige die Möglichkeit nach verschollenen Familienmitgliedern zu suchen.
1914-1918
Familienarchiv Wassermann - Niederdorf, Nr. 88

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Marinefeldpostkarte der SMS Novara, ein Rapidkreuzer der k.u.k. Kriegsmarine, der nach dem Kriegseinsatz schließlich Frankreich zugesprochen wurde. Vor Brindisi sank das Schiff im Vorhafen, wurde später geborgen und wieder einsatzfähig gemacht.
Familienangehörige versuchen mit Eintragungen auf der Rückseite Erinnerungslücken zu schließen:
"Hieß Guidos Schiff nicht so? Frau Ortler fragen
Schiff von Kapitän Guido Bernardi (* 1895- +1975)
Schiff gesunken vor Triest, 1. Weltkrieg?"
1914-1918
Familienarchiv und Sammlung Bernardi, Nr. 44

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Die Feldpostkarte aus dem Gefangenenlager in Krasnojarsk an eine Mutter lässt nichts von den Lebensbedingungen im Lager erahnen. Berichtet wird vielmehr über gemeinsame Bekannte, wie etwa Fregattenkapitän Thomas von Ferrari oder Major von Natterer, Sohn des Direktors des Naturhistorischen Museums in Wien, in dem der Vater als Kustos tätig war.
18. Mai 1915
Familienarchiv Ferrari - Branzoll, Nr. 34
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