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Bald nach Kriegsbeginn griffen behördliche Maßnahmen mit Festsetzung von Höchstpreisen und der Rationierung von Grundnahrungsmitteln mit der Einführung von Bezugskarten. Dafür wurden auch eigene Behältnisse ausgegeben wie diese "Brotkarten-Tasche" von 1915.
Nachlass Luise Waldner, Nr. 5/1

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Die mit Kriegsbeginn einsetzende explosionsartige Zunahme der öffentlichen Verschuldung führte in allen kriegführenden Staaten zu Inflation, die vor allem als Teuerung wahrgenommen wurde. Schwierig war die Situation für alle, die auf Gehälter und Renten angewiesen waren. Die Etschwerke zahlten ihren Bediensteten und Arbeitern, gestaffelt nach Familiensituation und bis zu einem Höchsteinkommen, sogenannte Kriegsteuerungszulagen, Rundschreiben vom 6. Mai 1915
Archiv der Etschwerke, A. V. 4.44-50

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Von der "Totalen Mobilisierung" wurde gerade auch die Heimatfront voll erfasst und so waren auch Schulkinder dazu aufgerufen, einen Beitrag zu leisten. Erinnerungsblatt für Rosa Wiesthaler aus der 3. Klasse der Mädchenvolksschule der Englischen Fräulein in Brixen, "die von Vaterlandsliebe geleitet den Witwen und Waisen der im Kriege gefallenen Helden eine Spende widmete".
21. Mai 1915
Nachlass Rosa Wiesthaler, Nr. 19

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Insassen von "Heil[-] und Erziehungsanstalten" sollten, sofern sie "im Wachstum begriffen sind und aus diesem Grunde, sowie infolge körperlicher Übungen und erhöhter geistiger Inanspruchnahme einer stärkern Nahrung bedürfen", auf begründeten Antrag über die Statthalterei täglich zusätzlich 300 Gramm Mehl zugeteilt erhalten.
12. September 1915
Archiv der St.-Nikolaus-Stiftung Meran, Nr. 682/1

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Soziale Einrichtungen waren selbst für die Grundversorgung zum Teil auf private Geldgeber angewiesen. Spendenbillett "Das Werk des täglichen Brotes" über 10 Kronen für das St. Nikolaus-Knabenasyl und das Lehrlingsheim in Meran
7. November 1915
Archiv der St.-Nikolaus-Stiftung Meran, Nr. 309/68

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Die Abgabe von Lebensmittel wurde sozial gestuft mit farblich unterschiedlichen Bezugskarten behördlich kontrolliert. Von der k. k. Statthalterei für Tirol und Vorarlberg gedruckte "Ausweiskarte zum Bezuge von Naturbutter", ausgegeben vom Stadtmagistrat Bozen, gültig für den Zeitraum vom 24. Dezember 1916 bis zum 20. Jänner 1917
Nachlass Luise Waldner, Nr. 5/43

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Ignaz Mallepell, Inhaber einer Kunstmühle in Brixen, wurde Mitte März 1917 durch die Bezirkshauptmannschaft Brixen mittels vertraulichem Schreiben in eine Kommission berufen, die die "bei Produzenten, Händlern und Lagerhäusern vorhandenen Vorräte an Getreide, Mahlprodukten, Hülsenfrüchten und Kartoffeln" aufzunehmen und eine "allfällig anschließende sofortige Requisition vorzunehmen" hatte.
18. März 1917
Firmenarchiv Mallepell - Brixen, Nr. 21/82

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Die Bezirkshauptmannschaft Brixen lud im Frühjahr 1917 alle Almbesitzer, Sennereibesitzer und Viehbauern mit mehr als drei Milchkühen in ihrem Sprengel gemeindeweise ein, um die den Eigenbedarf übersteigenden Produktionsmengen an Milch und Butter anzufordern, "da die Milch- und Butternot in den Consumorten geradezu katastrophal wird".
11. Mai 1917
Sammlung Landesarchiv I, Nr. 86

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Nahrungsmittelknappheit erforderte das entschiedene Eingreifen der bei den Bezirkshauptmannschaften eingerichteten Wirtschaftsämter und Requirierungen von nicht zum Eigenbedarf bestimmten Lebensmitteln bei den Erzeugern. Das Wirtschaftsamt in Brixen bittet im Herbst 1917 die Seelsorgämter des Bezirks um Verkündigung von der Kanzel, dass bisher widerrechtlich zurückgehaltene Überschüsse an Butter und Butterschmalz vorschriftsmäßig abzugeben seien, um polizeiliche Zwangsmaßnahmen zu vermeiden.
21. September 1917
Sammlung Landesarchiv I, Nr. 86

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Die mit der Dauer des Krieges zunehmende Zahl von Witwen und Waisen konnte nur zum Teil mit staatlichen Versorgungsrenten ausgestattet werden. Gedruckter Spendenaufruf des Tiroler Landesvereins des k. k. österreichischen Militär-Witwen- und -Waisenfonds im Rahmen eines "Opfertages"
Oktober 1917
Sammlung Landesarchiv I, Nr. 86

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Den Mangel an Rohstoffen versuchte man durch verfügbare Ersatzstoffe auszugleichen. So suchte der Knaben-Asyl-Verein St. Nikolaus in Meran im Oktober 1917 bei der Statthalterei in Innsbruck um Zuteilung von Holzwolle als Strohsackfüllungsersatz an, und erhielt im Folgemonat, nachdem die Heeresverwaltung grünes Licht gegeben hatte 1500 kg zugewiesen.
30. November 1917
Archiv der St.-Nikolaus-Stiftung Meran, Nr. 273/3

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Der Lebensmittelmangel traf bedürftige Personen besonders hart, die Behörden versuchten mit Zwangsbewirtschaftung gegenzusteuern. Tabellarische Übersicht über die im November 1917 erfolgte gemeindeweise Zuteilung von Grundnahrungsmitteln "an Minderbemittelte" durch die Bezirkshauptmannschaft Tione (Judikarien)
November 1917
Südtiroler Archivalien A 551/1

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Ausdruck des kriegsbedingten Lebensmittelmangels sind die sogenannten Kriegskochbücher, die Anleitungen zur Zubereitung, zum sparsamen Einsatz und zum Strecken von Nahrungsmitteln oder zur Anwendung von Ersatzstoffen boten. Virginia Brunner, Kriegs-Speisen. Mais-, Topfen-, Kraut- und Kartoffel-Speisen sind besonders berücksichtigt, Innsbruck 1918
Sammlung Landesarchiv I, Nr. 276

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Gegen Kriegsende spitzte sich die Versorgungslage deutlich zu, so dass die kommunalen Verpflegsämter massiv eingreifen mussten. Für den Raum Meran sollten im Jänner 1918 vorzugsweise "Besitzer von rosa und braunen Karten, also die Minder[-] und Mindestbemittelten" Bezugsscheine für je einen Raummeter Brennholz vom Lagerplatz in Marling Poppenanger erhalten.
18. Jänner 1918
Archiv der St.-Nikolaus-Stiftung Meran, Nr. 273/1

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Auch das Hinterland blieb ab dem Herbst 1917 von unmittelbaren Kriegshandlungen nicht verschont: Durch eine Fliegerbombe beschädigter Arkadengang am Bozner Friedhof
10. Jänner 1918
Sammlung Helene Oberleiter, Nr. 201

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Die Versorgung mit Brennholz war, zumal in den Kriegswintern, nicht zuletzt logistisch ein großes Problem. Angebotsschreiben der Holzexport-Firma H. Huber in Bozen an das St. Nikolaus-Knabenasyl in Meran über einen Waggon Bündelholz (Buchenreste) ab Brixlegg
31. Jänner 1918
Archiv der St.-Nikolaus-Stiftung Meran, Nr. 273/6

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Die in der Zivilverwaltung greifende restriktive Rohstoffbewirtschaftung wurde von den Bezirkswirtschaftsämtern koordiniert. Gedruckte Verordnung "über die Milch-, Butter- und Fettaufbringung sowie über den Viehverkehr"
15. April 1918
Sammlung Landesarchiv I, Nr. 86
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