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Schreiben der Gemeindevorstehung von Branzoll an die Militärbehörden mit der Bitte um Beurlaubung des zum Landsturm eingezogenen Leiters der Gemeindebäckerei Johann Turini, da dieser "für die Approvisionierung der Ortschaft unentbehrlich" sei.
24. August 1914
Gemeindearchiv Branzoll, Nr. 114

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Schreiben der Maschinenfabrik A. Michaelis in München/Zweigstelle Innsbruck an das St. Nikolaus-Knabenasyl in Meran mit Empfehlung ihrer Desinfektionsmaschinen, um "die Gefahr einer Uebertragung von unseren Kriegern ev. eingeschleppten Infektionskrankheiten" ganz auszuschließen.
17. Oktober 1914
Archiv der St.-Nikolaus-Stiftung Meran, Nr. 273/4

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In Tirol formierte sich die Arbeiterschaft in einem "Aktionskomitee der Arbeiter Deutschtirols", um ihre Forderungen gegenüber den Betriebsleitungen durchzusetzen. So forderte das Komitee im August 1918 etwa eine mit der "furchtbare[n] Unterernährung" begründete Arbeitszeitverkürzung auf acht Stunden und eine generelle Lohnerhöhung um vierzig Prozent.
3. August 1918
Archiv der Etschwerke, A. III.5.61

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Frachtbrief über 216 Säcke Weißmais, der zur direkten Verarbeitung in der Kunstmühle Ignaz Mallepell in Brixen auf dem Bahnwege von Sárbogárd (Komitat Fejér, Ungarn) nach Brixen "im offenen Waggon unter bahneigenen Decken" vom 26. März bis 3. April 1915 befördert wurde. In Lienz musste ein Aufschlag von 113 Kronen 39 Heller entrichtet werden.
Firmenarchiv Mallepell - Brixen, Nr. 21/22

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Das Militär beanspruchte einen Großteil der Transportkapazität, zumal auf der Schiene. Für die Zivilwirtschaft ergaben sich so erhebliche Lieferschwierigkeiten. Am 9. November 1915 schreibt die Untermaiser Kohle-Handlung Hans Frieden an das Meraner St. Nikolaus-Knabenasyl von den Verzögerungen bei der Bereitstellung eines Waggons für längst fällige Kohlelieferung.
Archiv der St.-Nikolaus-Stiftung Meran, Nr. 273/5

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Die Militärverwaltung brachte für die Wirtschaft erhebliche Einschränkungen mit sich, so etwa beim Warentransport: Das k. u. k. Etappenstationskommando Vilpian zeichnete einen mit drei Fuhrwerken bewerkstelligten Holztransport der Holzwollefabrik Siebeneich von Nals über die Vilpianer Etschbrücke jeweils beim Passieren mittels Stempel und Unterschrift gegen.
15. April 1916
Hausarchiv Steinkeller - Mauracherhof, Nr. 3/62

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Militärische Erfordernisse hatten im Krieg absoluten Vorrang. In requirierte Räumlichkeiten der Baumwollspinnerei St. Anton etwa wurden 1916/17 eine k. u. k. Sanitätsmaterialfassungsstelle und eine k. u. k. Kraftwagen-Behelfswerkstätte einquartiert. Schreiben des Bozner Stadtmagistrats an die Baumwollspinnerei
26. Oktober 1916
Archiv der Baumwollspinnerei Bozen, Nr. 54/131

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Um die Depots des k. u. k. Etappenbezirks- und Stationskommando Bozen in Oberau verkehrstechnisch besser anzubinden, wurde mit dem elektrischen Bahnbetrieb der Etschwerke ein Vertrag abgeschlossen, der eine Schienenverbindung zwischen dem Südbahnhof und dem Depot vorsah, wobei das Rollmaterial (Trieb-, Last- und Güterwägen) von der Rittnerbahn stammen sollte. Bezeichnenderweise sollten bei der Führung der Züge "Militärlastenzüge vor den allgemeinen Strassenbahnzügen [grundsätzlich] den Vorzug".
7. November 1916
Archiv der Etschwerke, A. VI.41

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Der Krieg bedeutete für die Betriebe einen radikalen Einschnitt, nicht nur, was die zunehmend prekäre Rohstoffversorgung betrifft, sondern vor allem durch massive Abgänge der großteils männlichen Belegschaft zum Militärdienst. Dies zeigt etwa ein Personalstands-Nachweis der Bozner Etschwerke für die Militärbehörden von Ende 1916.
Archiv der Etschwerke, A. V.3.13

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Zu den kriegswichtigen Materialien gehörte auch Blei. Die Accumulatoren-Fabrik A. G. in Graz sollte nach einem Schreiben vom 26. Mai 1917 das gesamte Bleimaterial aus der den Etschwerken gehörigen Erregerbatterie in der Umformerstation Talferpark ausräumen, demontieren und zur Ablieferung an das k. u. k. Kriegsministerium verfrachten. Nach dem Krieg sollte die Batterie "mit neuem Platten- und Bleimaterial ausgestattet" zurückgestellt werden.
Archiv der Etschwerke, A. XVI.3.2.9

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Staatliche Rohstoffbewirtschaftung war streng reglementierte Verwaltung von Mangel. Die zentrale Lederbeschaffungsgesellschaft teilte über die regionalen Handels- und Gewerbekammern Schuhleder an das verarbeitende Gewerbe zu. Ein Verein, wie der Träger des St.-Nikolaus-Knabenasyls in Meran, konnte nur ausnahmsweise geringe Mengen beziehen.
21. August 1917
Archiv der St.-Nikolaus-Stiftung Meran, Nr. 273/2

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Ein Telegramm des k. k. Handelsministeriums an die Baumwollspinnerei und -weberei Bozen zeigt die Auswirkungen des Handelsembargos und die Schwierigkeiten beim internationalen Zahlungsverkehr: Um Schulden bei einer italienischen Firma zu begleichen, musste die Baumwollspinnerei Ende 1917 ihre in Genua eingelagerten Rohbaumwollvorräte zwangsweise verkaufen.
November 1917
Archiv der Baumwollspinnerei Bozen, Nr. 22/61

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Das Militär bediente sich der russischen Kriegsgefangenen nicht nur bei Infrastrukturmaßnahmen, etwa dem Bahn- oder dem Straßenbau, sondern auch zum Transport von Geschützen im hochalpinen Gelände (hier ein Geschütz M75), so etwa am Ortlermassiv.
Ortler, Sommer 1917

Bildarchiv Franz Haller, Nr. 2

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Die Etschwerke der Städte Bozen und Meran belieferten seit November 1915 das Militärverpflegsfilialmagazin in Bozen zur "elektrische[n] Beleuchtung der Kanzlei- und Bäckereilokaliäten" mit Strom. Aufgrund der "durch den langen Krieg geschaffenen aussergewöhnlichen Verhältnisse" wurde der Liefervertrag im Jänner 1918 mit Blick auf "eine neue Preisvereinbarung" gekündigt.
Archiv der Etschwerke, A. VI.37.5.1-2

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Bronze war ein wichtiger Rohstoff für den strategisch zentralen Geschützguss. Da mit der Seeblockade eine ausreichende Versorgung bei den Mittelmächten nicht mehr gegeben war, musste man bald zu Requirierungen greifen, wobei auch zahlreiche Glocken eingeschmolzen wurden. Pferdefuhrwerk mit zwei Kirchenglocken vor der Meraner Nikolaus-Pfarrkirche
22. November 1917

Fotoarchiv Franz Haller, Nr. 285

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Arbeiter neben einem Güterwaggon auf der Trasse bei San Lugano bei Kilometer 23.5.
(1916)
Fleimstalbahn, Nr. 75
Südtiroler Landesarchiv

Mehrere Tausend, in eigenen Lagern untergebrachte russische Kriegsgefangene wurden beim Bau der Grödnerbahn und der als Verbindung zwischen Auer und Predazzo errichteten Fleimstalbahn eingesetzt, so etwa hier auf der Trasse Richtung San Lugano bei Kaltenbrunn, Kilometer 23,5.
Sommer 1916
Fotosammlung Fleimstalbahn, Nr. 75
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