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Kriegsanleihen wurden ab 1914 mit diversen Nominalwerten ausgegeben. Die Ansprüche auf die Rückzahlung der Anleihen wurden jedoch aufgrund der immensen Nachkriegsinflation oft nicht mehr geltend gemacht.
Wertpapier über 2.000 Kr. der dritten Kriegsanleihe
1. Oktober 1915
Familien- und Geschäftsarchiv Settari, Bozen - Dreikirchen, Nr. 17

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Die Zinsen für die Kriegsanleihen sollten nach einer bestimmten Dauer gegen Vorlage solcher Coupons eingelöst werden können. Im Zuge der Finanzkrise von 1922 wurden sie aufgrund des dramatischen Abfalls ihres Realwertes nicht mehr eingelöst. Zinscoupons der dritten Kriegsanleihe
1. Oktober 1915
Familien- und Geschäftsarchiv Settari, Bozen - Dreikirchen, Nr. 17

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"Zeichnet alle sofort die Kriegsanleihe!" Mit solchen und ähnlichen Slogans wurde die Bevölkerung an der Heimatfront dazu aufgefordert Kriegsanleihe-Wertpapiere zu kaufen. Jeder einzelne sollte in die Kriegsfinanzierung eingebunden werden.
Aufruf zur Zeichnung von Kriegsanleihen durch den Statthalter Toggenburg
undatiert
Gemeindearchiv Branzoll, Nr. 114

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In der Regel entschieden Privatanleger selbst über die Höhe ihrer Kapitalanlage in Kriegsanleihen, während dies hingegen Unternehmen mit Rüstungsaufträgen nicht selten vom Militärkommando vorgeschrieben wurde.
Subskription auf die erste Kriegsanleihe von Jakob Traunsteiner, Niederdorf
12. Dezember 1914
Familienarchiv und Sammlung Wassermann - Niederdorf, Nr. 154

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Mit einfachen Rechenaufgaben wurde dem Bürger vorgeführt, dass die Zeichnung von Kriegsanleihen über die patriotische Pflicht hinaus auch wirtschaftlich ratsam war, weil sie höhere Zinsen versprachen als alle übrigen Sparanlagen.
Vordruck: Wieviel Kriegsanleihe soll man zeichnen?
undatiert
Familienarchiv und Sammlung Wassermann - Niederdorf, Nr. 154

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In pseudoreligiöser Sprache wurde an den Opfermut der deutschen Frau appelliert. Nach innen wie nach außen sollte die Akzeptanz des Krieges, auch durch Zeichnung von Kriegsanleihen, bei allen Bevölkerungsteilen demonstriert werden - selbst bei den Leidgeprüftesten wie den Witwen und Waisen.
Werbung zum Zeichnen von Kriegsanleihen in der Zeitschrift "Neue Frauenkleidung und Frauenkultur"
1917
Familienarchiv und Sammlung Wassermann - Niederdorf, Nr. 43

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In Österreich war die künstlerische Gestaltung der Kriegsanleiheplakate nicht staatlich gelenkt, sondern jedem Kreditinstitut selbst überlassen. Davon zeugt die ästhetische Vielfalt der Werbeplakate.
Werbeplakat des Bankhauses Schelhammer und Schattera für die dritte Kriegsanleihe. Vedute auf den Stephansplatz und die Rotenturmstraße in Wien
1915
Familienarchiv und Sammlung Wassermann - Niederdorf, Nr. 84

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Mit ganz unterschiedlichen Motiven wurde für die Kriegsanleihen geworben. In Tirol durfte freilich auch Andreas Hofer als Fürsprecher der Anleihen nicht fehlen, der hier mit den Worten "Für Gott, Kaiser und Voterland!" die Tiroler zur Geschlossenheit aufruft.
Werbeplakate für Kriegsanleihen an einer Mauer in Meran
23. Juli 1917
Bildarchiv Franz Haller, Nr. 259

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"Gut und Blut für unsern Kaiser, Gut und Blut für unser Vaterland!" Mit diesem Zitat aus der zweiten Strophe der Kaiserhymne am Schluss dieses Subskriptionsaufrufes wurde an die totale Opferbereitschaft für Kaiser und Vaterland appelliert.
Aufruf des Landeskulturrates zur Zeichnung der Ersten Kriegsanleihe
16. November 1914
Archiv der Raiffeisenkasse Telfes, Nr. 210.

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Der Staat wurde nicht müde für die Zeichnung von Kriegsanleihen zu werben, da er sich bewusst war, dass die Finanzierung des Krieges ganz wesentlich von ihnen abhing.
Aufruf des k. k. Statthalters für Tirol und Vorarlberg zur Emission einer Kriegsanleihe
15. November 1914
Archiv der Raiffeisenkasse Telfes, Nr. 210

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Obwohl von der Statthalterei am 28.11.1914 verfügt wurde, dass auch nach Ablauf der Zeichnungsfrist Kriegsanleihen gezeichnet werden durften, lehnte in diesem Beispiel die Sparkasse Bozen die Subskription grundlos ab.
Korrespondenzkarte der Sparkasse Bozen
12. Dezember 1914
Schulstiftungen des 19. und 20. Jahrhunderts, Nr. 68

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Die 3. Kriegsanleihe war die erste nach dem Kriegseintritt Italiens am 23. Mai 1915. Was den Realwert der Anleihen, bemessen an der Kaufkraft vom Stichtag 1. Juli 1914, anlangt, war sie mit Abstand die erfolgreichste.
Aufruf zur Zeichnung der dritten Kriegsanleihe
Herbst 1915
Hofarchiv Schmalzl - Antlas, Nr. 10

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Was den Nominalwert des Zeichnungsergebnisses betrifft, war mit 6 Mrd. die 7. Kriegsanleihe die erfolgreichste. Tirol zeichnete dabei für 230 Mill. verantwortlich. Allerdings hatte zu diesem Zeitpunkt die Krone bereits viel an Kaufkraft eingebüßt.
Schreiben des "Verbandes der Raiffeisenvereine und landwirtschaftlichen Genossenschaften Deutschtirols" mit der Abrechnung zur siebenten Kriegsanleihe
10. Dezember 1917
Archiv der Raiffeisenkasse Telfes, Nr. 202

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Kriegsanleihen konnten nicht nur bei Bankinstituten, sondern auch bei Versicherungsgesellschaften in Form von Lebensversicherungen gezeichnet werden.
Kriegsanleiheversicherungspolizze der Gesellschaft "Österreichischer Phönix in Wien"
1. August 1917
Archiv der Raiffeisenkasse Telfes, Nr. 167

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Gemeinden zeichneten häufig kollektive Anleihen zugunsten von eingerückten Soldaten und Armen. Bei Eintritt des Versicherungsfalles war die Gemeinde die Begünstigte.
Antrag für eine Kollektivkriegsanleiheversicherung der Raiffeisenkasse Telfes
22. Juli 1918
Archiv der Raiffeisenkasse Telfes, Nr. 202

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Häufig waren die Versicherten Knechte und Mägde, also jene Personengruppe, die selten über direkte Nachkommen verfügte.
Verzeichnis der zur Kriegsanleihe-Versicherung angemeldeten Personen der Raiffeisenkasse Telfes
14. Juli 1918
Archiv der Raiffeisenkasse Telfes, Nr. 202

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Der Landesausschuss von Tirol hatte die Kriegsanleihe-Zeichnung der Gemeinden zu genehmigen. Er war sehr darum bemüht die Gemeindebudgets zu schonen, was ihn in Konflikt mit den staatlichen Behörden brachte.
Genehmigung der Zeichnung von 50.000 Kr. zur siebenten Kriegsanleihe durch die Gemeinde Telfes bei Sterzing
11. Dezember 1917
Archiv der Raiffeisenkasse Telfes, Nr. 210

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Im agrarisch-konservativ geprägten Tirol war die Landbevölkerung nur schwer zur Subskription von Kriegsanleihen zu bewegen. Die Zurückhaltung der Bauernschaft führte zu einem Dauerkonflikt mit der Militärverwaltung.
Aufruf an die Landwirte zur Zeichnung die fünften Kriegsanleihe
1916
Sammlung Landesarchiv I, Nr. 107

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Bereits wenige Tage nach dem Kriegseintritt Italiens machte sich der Raiffeisenverband Gedanken über einen möglichen Einmarsch der Italiener in Deutschtirol. Er traf daher gezielte Vorkehrungen zum Schutz seines Vermögens.
Rundschreiben mit dem Titel "Die erforderlichen Maßnahmen infolge des Krieges mit Italien" des Verbandes der Raiffeisenvereine und landwirtschaftlichen Genossenschaften Deutschtirols
26. Mai 1915
Archiv der Raiffeisenkasse Telfes, Nr. 206

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Öffentlich bemühte sich der Landeskulturrat den Vorwurf, er mache sich zu wenig für den Ankauf von Kriegsanleihen stark, zu entkräften. Es war jedoch allgemein bekannt, dass man in seinen Reihen wenig Freude an ihnen hatte. Gegen seinen Vorsitzenden Josef Schraffl wurde deshalb polizeilich ermittelt.
Schreiben des Landeskulturrats für Tirol mit Danksagung für die bisherigen Ankäufe
24. November 1914
Archiv der Raiffeisenkasse Telfes, Nr. 210

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Der Landeskulturrat wies den Vorwurf der Zurückhaltung der Bauern bei der Zeichnung von Kriegsanleihen als unwahr zurück. Zuweilen rechtfertigte er sie damit, dass sie ihre finanziellen Mittel für Investitionen in die nicht minder kriegswichtige landwirtschaftliche Produktion benötigten.
Brief des Landeskulturrats für Tirol Sektion Innsbruck zur Beteiligung der Landwirte an der Österreichischen Kriegsanleihe
3. April 1916
Archiv der Raiffeisenkasse Telfes, Nr. 210

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Nach Kriegsende war der aus dem Zusammenschluss von Volkspartei und Liberalen hervorgegangene Deutsche Verband bei den Anmeldungen der Kriegsanleihen behilflich.
Formular zur Anmeldung von Kriegsanleihen
ca. 1919
Archiv der Raiffeisenkasse Telfes, Nr. 203
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